Freizeit

Von Worms zur Pfrimmquelle bei Sippersfeld (Rückblick)

Von Bensheim fuhren wir mit dem Zug nach Worms. Das Wetter war nicht besonders viel versprechend. Bevor wir in Worms mit den Rädern starteten, musste zuerst die Regensachen über gezogen werden. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Wir radelten unter sehr ortskundiger Führung von Rudolph, immer mehr oder weniger an der Pfrimm entlang, über Wachenheim, Zellertal, Dreisen, Breunigweiler nach Pfrimmerhof. Dort war die Mittagsrast in der Hetschmühle vorgesehen. Dank der freundlichen und schnellen Bedienung konnten wir uns kurz darauf frisch gestärkt wieder auf den Weg zur Pfrimmquelle machen. Inzwischen hatte auch Petrus es aufgegeben, uns zu ärgern. Nach einer kleinen “Gedenkminute” an der Quelle, ging es durch das Eisbachtal zurück nach Worms, nicht ohne zwischendurch noch eine kleine Kaffeepause einzulegen. Nach insgesamt 80 km durch die schöne Pfalz mit seinen idyllischen Weindörfern erreichten wir wieder den Wormser Bahnhof. Es war wieder eine schöne und abwechslungsreiche Tour. Hier sind die Bilder und die Route einsehbar.
Pfrimmquelle 2012

Drei-Flüsse-Tour (Rückblick)

Mehrtagestour des ADFC Bergstraße vom 7. bis zum 10. Juni 2012 Nach ein paar Jahren Pause war dies mal wieder eine offizielle Mehrtagestour, zu der 11 von 13 Mitglieder des ADFC aufbrachen.(Zwei sind leider kurz vorher krank geworden) Die Fahrradtaschen waren mit Kleidung und essbarem bepackt. Wir fuhren mit dem Zug von Heppenheim nach Heidelberg, um ab dem Heidelberger Hbf. mit den Rädern weiter zu fahren. Der Neckar war das Ziel. Auch wenn uns in Heidelberg noch der Regen ärgern wollte, so wurde es ein wunderschöner Tag mit viel Sonnenschein. Die Mittagsrast  machten wir im Garten des Naturfreundehauses Zwingenberg, in dem es möglich war sein mitgebrachtes Essen zu sich zu nehmen. Das Haus strahlt eine gute Atmosphäre aus. Bis Mosbach fuhren wir an diesem Tag um im Hotel Zum Lamm (Ein Bett und Bike Haus) zu übernachten. Ein kleiner Streifzug durch das historische Mosbach schloss den Tag nach 70 km ab. Ein schöner Einstieg in die gemeinsamen Tage. Am nächsten Tag war das Ziel Dittigheim bei Tauberbischofsheim. Es ging 30 km auf einer alten Bahntrasse nach Mudau. Der naturnahe  Weg ist nicht steil und bietet im Sommer hervorragenden Schatten. In der Mitte des Ortes ist die historische Eisenbahn ein begehrter Fotopunkt. Weiter führte der Radweg über Buchen, Walldüren  und dann  mit vielen Bergabfahrten (Weil ich auf einer Abfahrt zu schnell war verlor ich die ADFC Fahne – aber Gitta hatte aufgepasst und sie gefunden) bis zur Tauber wo wir kurz vor Tauberbischofsheim, im Gasthaus zum Grünen Baum, in Dittigheim, übernachteten. Die Stimmung war super, der landschaftliche Genuss äußerst groß und trotz mancher Abfahrt ist keinem etwas passiert. An diesem Tag hatten wir 70km geradelt. Das Wetter war anfangs sehr durchwachsen, unserer Stimmung tat das keinen Abbruch. Abends war es so warm, sodass wir im Biergarten essen konnten. Der dritte Tag wurde zum reinen Flussfahrttag, was nicht heißt es wäre ohne Steigungen gegangen. Wir fuhren die romantischen Tauber entlang in Richtung Main, den wir in Wertheim erreichten. In Wertheim  hatte jeder zwei Stunden Zeit für sich zu schauen oder im Biergarten zu verweilen. Von Wertheim ging es dann weiter nach Bürgstadt, bei Miltenberg. Der rechts liegende  Mainweg ist wunderschön und sehr ruhig, deshalb eher zu empfehlen wie der linke Mainradweg.  Auf diesem Stück spürte auch der ein oder andere das Mehrtagesfahrten den Körper schon belastet. Aber Gott sei Dank machte keiner wirklich schlapp. Ein kleiner Höhepunkt war, besonders für den Tourenleiter, die Begegnung mit einer Gruppe von Liegeradfahrer (siehe Bilder). In Bürgstadt übernachteten wir, denn in Miltenberg war kein Platz zu finden. Dafür aber erwartete uns hier ein sehr schönes Weinfest mit vielen Straußwirtschaften. Susanne und ich guckten erst mal Europameisterschaft. Der Tag  war für einige spät und für alle schön ausgeklungen. (70km) Anderntags ließen wir es uns  trotz knapper Zeit nicht nehmen Miltenberg zu besuchen. Die vorgeschlagene Brauereibesichtigung und Weißwurst essen musste  allerdings aus zeitlichen Gründen ausfallen. Miltenberg  mit seinen Fachwerkbauten war sehr eindrucksvoll. Mich persönlich begeisterte  besonders ein Pärchen aus England. Wir trafen es am Marktbrunnen und sie erzählen das sie zwei Jahre in Europa unterwegs sein wollen – mit dem Fahrrad natürlich. Wir aber mussten weiter und fuhren über Klingenberg nach Aschaffenburg (40km) um hier nach dem Mittagessen unseren Zug zu besteigen. Das war nicht ganz so einfach, denn das erste Abteil war total voll. Erst wollte der Schaffner uns gar nicht mitnehmen. Es hat dann gerade so geklappt.  DB und Fahrrad ist nicht immer einfach. Mein Fazit: Es war eine sehr schöne Reise, angenehme und harmonische Teilnehmer, historisch wertvolle Tour – so etwas sollte wiederholt werden. Wir haben viel gelacht und Spaß gehabt. Keine Pannen. Vielleicht findet sich ja ein Tourenleiter oder Tourenleiterin  der/ die eine Mehrtagestour anbietet. Aus geheimen Quellen weiß ich, eine kleine Mehrtagestour ist schon in Arbeit. Näheres siehe Tourenprogramm 2013. Matthias Gehrmann

Tour durch Darmstadts östliche Wälder (Rückblick)

Für diesen Samstag hatte Siegbert eine besonders schöne und abwechslungsreiche Tour durch die Wälder um Darmstadt zusammengestellt. Damit die Tour nicht zu lang wird, sind wir mit dem Zug bis Darmstadt- Eberstadt gefahren. Wir fuhren, meist abseits der Straße das Modautal hinauf durch Alt Eberstadt, vorbei am Prinzenberg, dem Oberwaldhaus zum Jagdschloss Kranichstein, über Kalkofen zum Koberstädter Falltorhaus und weiter zur Thomashütte. Hier legten wir die Mittagsrast ein, die sich wegen eines kräftigen Schauers etwas verlängerte. Zurück ging es vorbei an der Grube “Prinz v. Hassen”, dem Hochschulstadion, über Malchen parallel zur Bergstrasse zurück nach Bensheim.